Analoge Sensoren am ESP sind praktisch. Schnell angeschlossen, direkt in ESPHome integriert und für viele Projekte absolut ausreichend.
Aber irgendwann tauchen sie auf, die typischen Fragen:
- Warum springt mein Messwert?
- Wieso bekomme ich bei mehreren Boards leicht unterschiedliche Ergebnisse?
- Und was mache ich, wenn ich mehr als einen Analogeingang brauche?
Genau hier kommt der ADS1115 ins Spiel.
Mehr als nur ein ADC Expander
Der ADS1115 wird oft einfach als Erweiterung für zusätzliche Analogeingänge genutzt. Statt nur einem ADC am ESP stehen dir plötzlich vier Kanäle zur Verfügung. Für mehrere Sensoren ist das ein klarer Vorteil.
Doch das ist nur ein Teil der Geschichte.
Je nach Setup können die Messwerte über einen externen ADC auch reproduzierbarer und ruhiger wirken als direkt am internen ESP ADC. Gerade bei sensibleren Analogmessungen lohnt sich ein genauer Blick.
Wann reicht der ESP und wann lohnt sich der ADS1115?

Nicht jedes Projekt braucht zwingend einen externen ADC. In vielen privaten Anwendungen funktioniert der interne Analogeingang völlig problemlos.
Spannend wird es, wenn:
- mehrere Analogsensoren gleichzeitig betrieben werden sollen
- Messwerte stabil und vergleichbar sein müssen
- du Unterschiede zwischen GPIOs beobachtest
- du dein Setup sauber skalieren möchtest
Im Video zeige ich dir, wie du den ADS1115 in ESPHome einbindest, worauf du bei der Verdrahtung achten solltest und wann sich der Einsatz wirklich lohnt.
Wenn du also vor der Frage stehst, ob dein ESP Analogwert „gut genug“ ist oder ob ein externer ADC Sinn macht, bekommst du hier eine fundierte Entscheidungshilfe.
Zum Video:
👉 Hier geht’s zur ausführlichen Erklärung mit Praxisbeispielen in ESPHome.

