Rasen mähen ohne Begrenzungskabel, ohne RTK und ohne aufwendige Installation? Genau das verspricht der MOVA LIDAX Ultra. Statt klassischer Navigation setzt der Mähroboter auf 3D-LiDAR und Kamera, um deinen Garten selbstständig zu erkennen und zu kartieren. Klingt auf dem Papier ziemlich stark. Aber wie sieht das Ganze in der Praxis aus?

Ich habe mir den LIDAX Ultra im Detail angeschaut und im eigenen Garten getestet. Von der Einrichtung über die Navigation bis hin zur Home Assistant Integration. In diesem Video bekommst du den kompletten Überblick.
Technische Daten im Überblick
- Maximale Mähfläche je nach Modell
- Navigation: 3D-LiDAR + Kamera (AI Vision)
- Kein Begrenzungskabel notwendig
- Keine RTK-Antenne erforderlich
- Schnittbreite: 20 cm
- Schnitthöhe: 3 – 10 cm (per App einstellbar)
- Akkulaufzeit: ca. 60 – 80 Minuten
- Ladezeit: ca. 60 Minuten
- Steigung: bis 45 %
- Minimale Durchfahrt: 60 cm
- Wasserfest: IPX6
- Optional: 4G-Modul für Betrieb ohne WLAN
Der Fokus liegt hier klar auf einfacher Installation und flexibler Nutzung. Kein Draht, kein RTK – einfach aufstellen, einrichten und loslegen.
Einrichtung & Kartierung
Die Einrichtung erfolgt über die App. Der Roboter wird per QR-Code hinzugefügt und startet anschließend die Kartierung des Gartens. In der Theorie erkennt er die Begrenzungen selbstständig und fährt diese automatisch ab. In der Praxis hängt das stark von deinem Garten ab. Klare Kanten funktionieren gut. Nur wenn die Übergänge nicht eindeutig sind, musst du die Kartierung manuell übernehmen. Das klappt aber zuverlässig und ist schnell erledigt.
Besonders stark ist die Zonenverwaltung. Du kannst eine große Fläche anlegen und anschließend bequem in der App in bis zu 150 Zonen unterteilen. Bereiche lassen sich komplett ohne erneutes Abfahren mit dem Roboter verschieben, trennen oder zusammenführen.
Mähverhalten & Navigation
Im Betrieb zeigt der LIDAX eine saubere und strukturierte Fahrweise. Die Bahnen werden ordentlich abgefahren und auch komplexere Bereiche mit mehreren Zonen werden zuverlässig erreicht. Engere Passagen sind grundsätzlich kein Problem, solange die Mindestbreite von etwa 60 cm eingehalten wird. In sehr engen Bereichen braucht er etwas länger, findet aber meist einen sauberen Weg.




